Alleine

Sanft, warm und so vertraut,
streift sie über meine Haut,
streicht meine Beine,
streift meinen Bauch,
streichelt meine Brust.

Sanft, warm und so vertraut,
berührt sie meine Lippen,
fährt sie durch mein Haar und ich denk,
beinah, ja, beinah wär's wunderbar.
Wenn da nicht ein Fehler wär...,
denn sie gehört nicht dir,
die Hand, sie ist meine,
denn:
ich bin alleine.


Dieser Text entstand irgendwann, nachdem ich den Titel Ned Du von Ludwig Hirsch (In meiner Sprache, 1991) gehört habe. Im Gegensatz zu dem Songtext wollte ich etwas weiter gehen, hab mir das Scenario also vorgestellt, wie es jemandem gehen mag, dem das Gegenstück völlig fehlt.
Der Text von Hirsch ist m.E. schon ziemlich bitter, die Vorstellung in Alleine treibt dieses Gefühl für mein Empfinden jedoch noch auf die Spitze ... Einsamkeit der grausamsten Art



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Dieser Text wurde seit dem 22.01.2011 schon 631 Mal gelesen ... Danke!
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