Am Abend

Sitze am See, werf Steine hinein,
seh Wellen kreisen wie Motten ums Licht,
benebelt die Sinne, benebelt die Luft,
in mir ist's kalt,
fühl mich allein, fühle mich leer.

Dunkles Licht, ich sitz im Zimmer,
die Sehnsucht, sie wird schlimmer.
Lausch ihrer Stimme, die lange verhallt,
Nähe, unendliche Nähe,
ist was mich quält, ist was mir fehlt.

Das Lachen vereist, die Stimme verstummt,
die Blicke sind stumpf, Gefühle nur Karikatur,
Bilder rauschen vorüber, ziehen an mir vorbei,
mir ist übel, mir ist schlecht,
Gedanken an Leben, Gedanken an Tod


Sei der erste, der diesen Text bewertet.





Dieser Text wurde seit dem 22.01.2011 schon 649 Mal gelesen ... Danke!
del.icio.us digg stumbleupon buzzup BlinkList mixx myspace linkedin facebook reddit.com ma.gnolia.com newsvine.com furl.net google yahoo technorati.com


Zurück: Alleine Weiter: Ein schöner Tag