Am Abend
Sitze am See, werf Steine hinein,
seh Wellen kreisen wie Motten ums Licht,
benebelt die Sinne, benebelt die Luft,
in mir ist's kalt,
fühl mich allein, fühle mich leer.
Dunkles Licht, ich sitz im Zimmer,
die Sehnsucht, sie wird schlimmer.
Lausch ihrer Stimme, die lange verhallt,
Nähe, unendliche Nähe,
ist was mich quält, ist was mir fehlt.
Das Lachen vereist, die Stimme verstummt,
die Blicke sind stumpf, Gefühle nur Karikatur,
Bilder rauschen vorüber, ziehen an mir vorbei,
mir ist übel, mir ist schlecht,
Gedanken an Leben, Gedanken an Tod
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