Ein Film

Szenen ziehen an mir vorüber,
mal langsam, mal schnell,
mal schön, mal schlecht,
mal lustig, mal traurig.

Szenen, immer in Bewegung;
laufen immer weiter,
mal schrill vor Farbe,
mal einfach Schwarz und Weiß

Szenen voller Emotionen,
voll Glück, voll Traurigkeit,
voll Witz, voll Gram,
voll Liebe, voll Hass.

Szenen mit mir,
immer mitten drin,
mal einer von vielen,
mal alleine auf weiter Flur.

Szenen ohne Richtung,
mal geradlinig,
mal hin, mal her,
mal links, mal rechts.

Szenen aus meinem Leben,
Szenen, die mich prägten,
die das aus mir machten;
was Du heute siehst!


Man sagt, dass in den letzten Stunden das ganze Leben wie ein Film an einem vorbei zieht, mag sein, wie dem auch sei, war diese These die Grundlage für den Text.


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