Hier
Jetzt steh ich hier und werf einen Blick,
werf ihn ganz weit, werf ihn zurück,
denke an gestern, an die Tage zuvor.
Verquollen die Augen, verschwommen die Sicht,
komm nicht voran, geh nicht zurück,
tret auf der Stelle, dreh mich im Kreis.
Ein Wall aus Gedanken, einer Festung gleich,
bis an die Zähne bewaffnet, zum Töten bereit,
beschützend die Seele, beruhigend das Gemüt.
Verloren die Unschuld, auch das Vertrauen,
bin schutzlos, muß mich verstecken,
flieh in die Dunkelheit, ins Reich der Schatten.




basierend auf 1 Bewertungen.Dieser Text wurde seit dem 22.01.2011 schon 449 Mal gelesen ... Danke!
















