Du

Du schaust mich an,
beobachtest mich,
siehst, was ich tue,
siehst meine Tränen.

Du hörst meine Worte,
das leise Schreien,
meine Stimme,
mein Weinen.

Du spürst mein Zittern,
unruhig die Hände,
bebend die Stimme,
die Tränen auf der Haut.

Du nimmst mich, wie ich bin,
akzeptierst, wie ich bin,
fängst mich auf,
wischt meine Tränen weg.

Dennoch, etwas trübt die Sicht,
ein Wunsch bleibt unerfüllt,
Du siehst, hörst & spürst mich,
doch was bitte, was ist mit Dir?

Denn Du schaust nicht auf Dich,
Du hörst nicht auf Dein Gefühl,
Du spürst nicht, was Dir fehlt,
Du siehst Deine Tränen nicht!


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