Ich beobachte Dich
Ich beobachte Dich
Kenne Dich
Verstecke Dich
Sehe Dich
Jetzt stehst Du da
Regungslos
Bewegungslos
Starr
Wie gelähmt
Am See
Den Blick auf das tiefe Dunkel des Wassers gerichtet
Das schwache Licht des Mondes umspielt Deinen Körper
Aufziehender Nebel verhüllt dich
Schwach erkennbar stehst du da
Dein Spiegelbild von kleinen Wellen zerrissen
Konturen verschwimmen
Starren ins Dunkel der Nacht
Zielsuchend
Eingebrochen im See der Träume
Unsichtbar die Tiefe
Jetzt existent
Zukunft nicht greifbar
Fäuste geballt
Die Sinne geschärft
Zum Angriff bereit
Augen weit geöffnet
Zum Schreien bereit
Weinen verneinend
Ein stummer Schrei verklingt, Stille
Unscheinbar stehst du da,
Allein, allein mit dir
Fällst auf die Knie
Der Kopf geneigt
Die Augen verschlossen
Verzweifelt
So kniest Du da
Finger tastend
Suchen halt
Spüren feuchten Sand
Greifen ihn
Halten ihn
Fesseln ihn
Sehe Dein von Zweifel durchzogenes Gesicht
Träume Sehnsüchte Hoffnungen
Du stehst auf
Gefühle Phantasien Träume
Gehst
Deinen Weg




basierend auf 1 Bewertungen.Dieser Text wurde seit dem 22.01.2011 schon 391 Mal gelesen ... Danke!
Zurück: 180 Grad Weiter: Mach die Augen auf (für Abo)
















