Es regnet

Dunkelheit!
Nebelschwaden,
Schattenspiele!

Ziellos dahin ...

Versiegt ist die Quelle,
vertrocknet der Brunnen,
verschwunden das Licht,
ich seh aus dem Fenster.

Es regnet,
es stürmt,
da draußen,
der strahlende Himmel.

Einsam sein!
Zusammen sein,
Gemeinsam!

... dahin treiben ...

Fallen lassen, zu Boden stürzen,
aufgefangen werden,
und immer noch,
ich seh aus dem Fenster.

Es regnet,
es stürmt,
doch hier drinnen,
Weltenuntergang.

Leben,
durchleben,
überleben!

... treiben lassen ...

Wärme geben,
Kälte empfangen,
das Leben nehmen,
ich starre aus dem Fenster, zum letzten Mal.

Denn es regnet,
es stürmt nicht mehr,
und auch hier drinnen,
da ist nichts mehr.


Dieser Text entstand an einem lausigen Herbstabend, grottenschlechtes Wetter, alles schien (mir) aus dem Ruder zu laufen. Grundlage war ein Wortspiel, um welches sich der Text zusammensetzte: "Ziellos dahin treiben lassen", mit Verlaub, einer meiner Lieblingstexte.

 


***** basierend auf 2 Bewertungen.




Dieser Text wurde seit dem 22.01.2011 schon 376 Mal gelesen ... Danke!
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