Mißverhältnis (Zu viel)
Es war zu viel, was ich gefühlt,
zu viel, viel zu viel,
um länger die Augen zu verschließen.
Es war zu viel, was ich gesehen hab,
zu viel, was ich geweint hab,
zu viel geraucht, zu viel getrunken.
Es war zu viel, was ich genommen hab,
zu viel, was ich gewollt hab,
zu viel gespielt, zu viel verloren.
Es war zu viel, was ich erwartet hab,
zu viel, was ich erhofft hab,
zu viel bezahlt, zu viel verkauft.
Es war zu viel, was ich geschehen lassen hab,
zu viel, was ich geschwiegen hab,
zu viel geglaubt, zu viel gedacht.
Es war zu viel, was ich erträumt hab,
zu viel, was ich gewünscht hab,
zu viel nur Schaum, zu viel zerstört
Doch es war auch zu wenig, was ich bekam.
zu wenig, viel zu wenig,
um länger diesen Weg zu gehen.
Es war zu wenig, was wir gelacht,
war zu wenig, was wir geliebt,
zu wenig, was uns berührt, was wir geträumt.
Es war zu wenig, was uns verband,
war zu wenig, was wir gekämpft,
zu wenig, was wir erreicht, was wir geschaffen.
Es war zu wenig, was wir gehört,
war zu wenig, was wir verstanden,
zu wenig, was wir gesagt, was wir gewagt.
Zu viel gelogen,
zu wenig vertraut,
zu viel passiert,
zu wenig kapiert,
zu viel gestorben,
zu wenig gelebt.
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Aus und vorbei!
Dieser Text entstand als Songtext, wenngleich er (bisher) nie vertont wurde, gedacht als Musik, die in der Tradition des Prog-Rock langsam eine gewisse Atmosphäre aufbaut, bis hin zu Ende, das mit schnellem Tempo die 7 letzten Zeilen herauspresst.
Wer Lust und Interesse hat, eine passende Musik dafür zu schreiben, darf gerne los legen ...
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