Der Funke
Du siehst super aus,
Deine Figur, ein Traum,
Deine Stimme, samtweich und warm,
Du lackierst Deine Nägel,
schminkst Dein Gesicht, einem Engel gleich.
Du weißt, was Du willst,
Du tust, was Du willst,
Du willst viel und willst es sofort.
Du nimmst Dir, was Du brauchst,
doch nimmst Dir auch, wen Du brauchst.
Du denkst, Du fragst,
Du bist wie Du bist,
nicht einfach, nein,
bist anstrengend, kompliziert sogar,
und doch: ich mag Dich.
Allein Dein Name schon,
alleine er, die reinste Poesie
Ich denk an Dich,...
Ich will Dich sehen,
will Dich verstehen,
Dir zur Seite stehen.
Ich möchte Dich spüren,
möchte Dich berühren,
möchte Dir gehören.
Allein Dein Name schon ...
Du träumst von ihm, träumst tagaus, tagein
und doch: Du träumst und bleibst allein!
Träumst von Familie, Kind und Kegel,
vom Haus mit Garten am Rande der Stadt.
Du suchst und suchst, aber sag mir:
Wie willst Du ihn nur sehen,
ihn mit geschlossenen Augen sehen?
Den Funken, der Dein Herz entflammt!
Ein langer Text, mit einer ebenso langen Geschichte. Ein Tag, der mein Leben ein wenig (?) aus den Fugen laufen ließ. Vollkommen angezogen von meinem Gegenüber und doch gleichzeitig abgeschreckt von der in ihr wohnenenden Einsamkeit.
Schade drum, es hätte was Nettes draus werden können. Nur ein wenig mehr (Selbst-)Vertrauen und Offenheit, die Gelegenheit, sich kennen zu lernen ...




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